|
Gestern gebucht------heute geflogen!! April
2006-04-23
|

|
Nach 7 Stunden Bahnfahrt und 8 Stunden Flugzeit
sind wir müde, aber glücklich in Kenia angekommen. Unser Fahrer wartet schon und
los geht’s zu unseren Kindern.
|
Im
Haus werden wir mit großem Hallo empfangen. Da alle Kiddis noch in der Schule
sind, bringen wir erstmal unsere Sachen, die ja alle im Haus geblieben sind, in
die Chambai Lodge und machen uns frisch.
| Endlich kommen die Kinder aus der
Schule und 20 Umarmungen und Küsse sind angesagt. Nun werden unsere Koffer geöffnet und alle Sachen verteilt.
Ich mache es diesmal allerdings etwas anders als sonst. Jedes Kind welches mir
ein altes
abgetragenes Teil bringt bekommt dafür ein neues Kleidungsstück . Großes Hallo
ist im Gange, schnell ins Haus gesaust, alte Kleidung gesucht, umgetauscht, und
zur Schule zurück.
|

|
Ferien sind ja noch nicht! Abends sitzen wir dann alle
gemütlich zusammen, die Kinder spielen und wir haben uns ja viel zu
erzählen!
|

|
Heute Morgen, frisch und munter, schauen wir uns erstmal richtig alles
an. Als erstes werden wir am Zaun einige Bäume fällen. Sie sind nur noch ganz
oben grün und wenn wir sie in Zaunhöhe abschneiden, werden sie von unten wieder
ausschlagen. Im Hühnerstall steht gerade eine Geburt an, ist das süß, so ein
kleiner Federball.
|
|
Wir haben jetzt mehr als 30 Hühner, in allen Größen, und ich
sage Moses, er möchte nun die Eier regelmäßig entfernen, es werden nun für diesen Stall zu viele Hühner. Im
Hühnerstall lebt seit kurzem auch eine Taube, sie geht jeden Abend mit den
Hühnern schlafen und Morgens wieder raus.
|

|
|

|
Den Hühner gefällt das nicht gerade
und sie machen abends immer Geschrei, aber was solls, wenn die Taube nun mal bei uns bleiben will,
soll sie doch! Olli hat sich super eingewöhnt und beschäftigt sich mit allem was
so anfällt.
|
|
Helmut nutzt gleich die Gelegenheit und befestigt einen gefällten
Baumstamm am Küchenhaus und schraubt 2 große Scheinwerfer dran—eh super, nun
können wir abends sehen was wir auf dem Teller haben. Olli hat mit den Kindern
zusammen einen Gemüsegarten angelegt und damit die Sonne es nicht gleich alles
verbrennt nutzen wir die Zweige von den Bäumen und decken alles ab.
|

|
Die Jungens
wollen Helmut bei der Elektrik helfen, wir geben ihnen lieber einen kaputten Fan
zum „reparieren“, ist etwas ungefährlicher. Abends beschließen wir das Dach vom
Küchenhaus neu zu decken da es undicht ist.
|

|
Früh am Morgen geht’s los. Manno ist
das ein Dreck, alle alten Makuti
runter. Der Emanuel sagt uns dann es müsse alles runter, auch die Stangen, das
Dach hat nicht genug Gefälle! Na toll, also los jede Menge Stangen und neue
Makuti kaufen. Er will in 2 Tagen alles fertig haben, glaub ich aber fast nicht,
ist verdammt viel Arbeit.
|
|
Irene und Olli müssen heute mit Tuma zum Arzt nach Mombasa. Auf diesem
Weg sollen sie gleich noch Drucker und Scanner für uns mitbringen, wird immer
mehr im Büro und wir brauchen es nun wirklich.
|

|
Erfahren heute durch Zufall
dass wir Jimmi als stummen Jungen bekommen haben! Als Irene ihn von der Oma
abholte, sagte
diese zu Irene, Jimmi kann nicht sprechen, er sei stumm!
|

|
Na gut, auch kein
Problem, werden wir ihn ins Krankenhaus schicken und es abklären lassen. Er war
noch ca. 2 Wochen stumm-----aber dann… Nix mit stumm, er singt und quasselt den
ganzen Tag.
|
Wir vermuten er hatte ein psychisches Problem was er schnell bei uns ablegte. Nun ist er ein
richtiger Lausebengel der sich
gleich mal durchboxt.
|
Mußte bei der Oma um’s überleben kämpfen (Oma`s Kinder
sind alle an Aids gestorben, sie hat nun ca. 20 Enkel um die sie sich kümmern
soll und natürlich kein Geld, einfach schlimm diese Situation!)
|

|
|

|
Abends singen
und spielen die Kinder ganz toll zusammen. Nach dem gemeinsamen Nachtgebet gehen erst die kleinen, später die
großen Kinder zu Bett.
|
|
Das Dach ist nun hochgesetzt und es wird fleißig gedeckt. Dauert doch aber ziemlich lange
und unser Moses hilft nun mit. Als Irene nun noch feststellt, unser Haus sieht
aus wie „FORT JESUS„ beschließen wir es nun doch noch von Außen neu zu
streichen. Es dauert ja doch noch bis wir ein eigenes haben und es sieht
wirklich schlimm aus. Der Besitzer macht ja absolut nichts.
|

|
Heute Kommt Martin an, er wird mit
großen Jubel empfangen, alle kennen ihn ja.
Abends werden dann die Geschenke von den Paten verteilt die er
mitgebracht hat, wir hatten ja nichts mitnehmen können da wir nicht wussten dass wir so kurzfristig nach Kenia fliegen
würden.
Heute morgen geht’s los! Fort Jesus wird gestrichen und unser Dach fertig gestellt. Heute ist große Konferenz in der Schule
und Selfa geht hin.
Sie kommt mit schlechten Nachrichten nach Hause, die Ferien sind von 4 Wochen auf 1 Woche gekürzt damit die Kinder
nicht alles vergessen ----super, die machen auch was sie wollen.
Olli findet im garten ein Chamälion. Natürlich laufe ich gleich
hin und will es in die Hand nehmen, alle schreien auf ------stop, das beißt!
|

|
Tatsächlich kann ich es gerade
noch loslassen bevor es in meine Hand schnappt. Hat ganz schön großes Zähne und
großes maul. Olli findet es natürlich wieder super und lässt es auf einen Ast
spazieren gehen. Nach einiger zeit setzt er es sich auf den Kopf----alle laufen
nun vor Angst weg, das ist natürlich was für Olli, macht er zu gerne und ärgert
die Bande.
|
Ich versteh es allerdings auch nicht ganz wenn man in Kenya
aufgewachsen ist das man solche Panik vor Käfer und Würmern hat, gehören doch
zum Leben dazu.
|

|
Helmut und Moses decken heute das Hühnerhaus mit neuem Wellblech ein.
Langsam aber sicher wird nun alles renoviert. Im Haus sind inzwischen
auch schon die Duschen und Toiletten neu angestrichen.
|
|
Martin hat alle Hände
voll zu tun um allen Frauen Komplimente zu machen. 3 ledige Frauen—schwere
Arbeit! Vor allen weil keine will!!
|

|
Heute Morgen werden wir schon früh mit den Vorbereitungen für morgen beginnen. Mama Mzee und Susifirst mit
ihren Männern werden ja erwartet. Großeinkauf ist angesagt und bis spät abends
Samosas vorbereitet. 150 Samosas ist verdammt viel Arbeit und auch die Kinder
helfen bis spät abends noch mit.
|

|
Heute kommt der Installateur und schließt unsere Waschmaschine an, trifft
allerdings dabei eine andere Leitung und schon ist unsere neu angestrichene Wand
wieder unter Wasser und fleckig! Vielen Dank von hier nochmals an Cornelia für
die großzügige Spende.Wir werden nun damit regelmäßig die Bettwäsche,
Handtücher und am Wochenende die Uniformen waschen.
|
Kleine Anmerkung, die Staff
war erst total gegen die Maschine weil sie meinten die Kinder würden verlernen
mit der Hand zu waschen. Die Kids sitzen alle gespannt in der Küche und
schauen zu wie die Maschine wäscht, ist wie ein Fernseher für sie.
|
Ich werde
in den nächsten Tagen alles einmal gründlich durchwaschen. (erste Maschine mit
Handtüchern, das Wasser war pechschwarz) aber die Maschine hat schon Sinn, die
Kinder haben einen langen Schultag und abends noch Hausaufgaben auf, warum soll
man ihnen nicht ab und zu mal mit einer Maschine Wäsche helfen.
|

|
|

|
Heute Abend
schauen wir uns alle zusammen ein Video an und gehen gegen 9 Uhr alle müde ins
Bett.
Heute Morgen kommt Selfas Mann Enok und bereitet die Hähnchen, Steaks
und Würstchen für heute Abend vor. Ich mache 10l Bowle mit leckerem frischem
Obst. Für die Kinder wird der Fruchtsalat mit Fanta aufgegossen.
|
Alles wird nun mit bunten Ballons und Blumen geschmü ckt. Die Kinder hängen auch gleich
die bunten Plastikeie r auf die Martin mitgebracht hat. Das ist die
Gelegenheit für Martins „Hochzeit“, ob das mal was wird?
Nachmittags kommen
nun Siggi und Susanne, ein großes Hallo ist im Gange. Anscheine nd schaffen
wir es nur uns alle immer in Kenya zu treffen.
|

|
Susanne hat für Brain die Geburtstagsgeschenke mitgebracht,
armer Kerl, noch ist es nicht soweit und er muß mit dem Auspacken noch warten.
|
|
Zur Begrüßung singen die Kinder erstmal einige Lieder. Jimmi, der kleinste, brummt alle Lieder in einem tiefen Baß
mit. Abends ist dann big Party angesagt. Nach dem Essen tummeln wir uns alle auf
der Tanzfläche im Küchenhaus.
|

|
Wir haben alle riesen Spaß und Olli macht seine
Sache als DJ auch sehr gut. Am nächsten Morgen frühstücken wir
gemeinsam
in der Chambai und gehen dann alle in die Kirche.
|

|
Etwas vorzeitig verlassen wir
den Gottesdienst, es ist einfach zu
heiß und wir bekommen einen Schweißausbruch nach dem anderen. Die Kinder
singen unseren Gästen noch ein Lied zum Abschied und dann müssen sie uns auch
schon wieder verlassen.
|
|
Seit Freitag haben wir nun kein Wasser mehr und unser Tank ist auch leer, also überlegen
wir was wir tun können. Hinter dem Hühnerstall hänge ich einen Raum mit
schwarzer Folie ab und Moses buddelt ein großes Loch, irgendwo müssen die Kinder
ja hingehen können. Es ist vielleicht ein Mist, 28 Personen und kein Wasser!
Helmut fährt schnell in die Stadt und kauft 150l Wasser zum trinken und kochen.
Wir hören, die gesamte Wasserleitung bis Mombasa sei kaputt!
|

|
|

|
Irene geht mit Brain in die Stadt und kauft
ihm von Hannelore einen Koffer und ein schönes Hemd, ganz stolz wird uns das
vorgeführt. Zum Essen laden wir
alle Kinder und Staff in die Chambai Lodge ein, denn ohne Wasser kochen, geht
nun mal nicht!
|
Martin und Mary gehen heute zum Großeinka uf (Kindergart en hat Ferien) Ganz stolz kommt Mary mit 2
Kleidern, einen paar Schuhe und einen Koffer nach Hause. Enok hat uns heute Kontakt zu
dem Besitzer vom Grundstück gegenüber hergestellt und dieser kommt nun aus
Nairobi angereist. Das Grundstück ist 4000qm groß, hat große Bäume und liegt
genau gegenüber. Es gefällt uns beiden sehr gut, eigentlich genauso wie wir es
immer gesucht haben. Wir machen gleich mit einem Rechtsanwalt in Mombasa einen
Termin, alles soll ja seinen richtigen Weg gehen.
|

|
Am nächsten Morgen fahren
wir dann gemeinsam los. Tuma muß eh wieder zum Arzt (hat Allergie). Martin und
Tuma warten draußen, während wir alle nötigen Papiere beim Rechtsanwalt
unterschreiben. Nun heißt es warten, 4-6 Monate dauert es bis wir alle
Besitzurkunden in den Händen halten werden und anfangen können.
|
12.4.- Geburtstag Ein super
Geburtstagstisch erwartet mich zum Frühstück in der Chambai Lodge. Toll, Geburtstag mit strahlenden
Sonnenschein und kein kaltes mieses Wetter wie sonst immer. Martin frühstückt
noch schnell und wird dann zur Safari mit Susanne und Siggi abgeholt.
|
2 Tage
Tsavo Ost. Im Haus läuft alles ganz normal, keiner gratuliert mir, recht
komisch das ganze hier. Nachmittags wird überall getuschelt.
|

|
Die
großen Mädels wollen unbedingt mit mir in die Chambai gehen, sie hätten dort was in unserem Zimmer gesehen was sie
mir zeigen wollen. Na gut, gehen wir rüber. Im Zimmer angekommen setzen sich alle gleich auf die Erde und wollen
fernsehen, na solche Bande! Ich schnalle aber immer noch nichts und gehe mit
Olli eine Cola trinken. Als er aber noch eine zweite bestellt werde ich endlich
munter und merke dass man mich nur im Haus loswerden wollte.


Nach ca. einer
Stunde gehen wir dann alle zurück. Ich mache das Tor auf und bekomme erstmal
einen Schreck. Hinter dem Gate haben sie sich alle versteckt und nun fangen sie
laut an happy birthday zu singen.
|
Mit Gesang werde ich nun nach hinten
begleitet. Manno ist das schön, alles ganz liebevoll mit Ballons und Blumen
geschmückt. Nun bekomme ich noch einen Geburtstagskuchen mit brennenden Kerzen
den ich sofort mit passendem Lied aufschneiden und verteilen muß.
|

|
|

|
Anschließend schenken sie mir einen
Kanga mit passendem Oberteil. Natürlich ziehe ich beides gleich an, sieht super aus, nur leider
ist es so gestärkt dass kein Wind durchgeht und ich schwitze wie verrückt –durchhalten ist angesagt. Nun essen wir
alle gemeinsam Chicken-Curry, total lecker.
|
Der Geburtstag ist mit Abstand der schönste seit vielen Jahren. Olli,
unser Dj, macht super Musik und die Kinder tanzen natürlich wieder (wir aber auch) (danke Jürgen für die
CD) Heute machen wir einige Bilder vom neuen Grundstück.
|

|
Es ist gegenüber, auf dem Bild vom Fahrrad bis
zum Haus in der Ferne zu sehen. Die Kinder sind ganz außer Häuschen, haben Plakate gemalt und singen laut
vor Freude.
|
Alles wird natürlich genau angesehen und laut bejubelt. Ich habe zig Bilder gemacht, aber ich glaube um
einen kleinen Einblick zu bekommen reichen diese hin.
|

|
Jedes Wochenende machen sich die Mädels ihre Haare
neu, das ist vielleicht eine Arbeit bis sie erstmal alles offen haben und
dann noch stundenlang sitzen bis sie wieder geflochten sind. Jetzt in den Ferien
machen sie sich gegenseitig die tollsten Frisuren, in der Schule dürfen sie nur
ganz brav ihre normalen Zöpfe haben.
|
Am Samstagabend haben wir ein tolles
Ostermenue mit Chapati, Würstchen und Soda.
|

|
Heute gehen wir alle in den Ostergottesdienst. Wir gehen allerdings
etwas später, da wir noch den Osterhasen spielen müssen. Als die Kinder nach
Hause kommen sitzt eine Nonne mit ungefähr 20 Kindern im Garten und wartet auf
uns. Sie wollen unseren Kindern Geschenke bringen. Na super, einige Plastiktüten
werden auf den Tisch gestellt. Sie singen einige Lieder, unsere Kinder dann auch
und dann gehen sie wieder. Natürlich sind wir neugierig und schauen nun in die
Tüten. Mensch, solche Lumpen und Schuhe findet man nicht mal auf dem Müll!
|
Das
ist schon eine Frechheit uns so was zu schenken, nicht mal ein Schuhmacher
könnte diese Schuhe reparieren. Ich bringe alles direkt nach draußen zum Müll.
(verschwindet normalerweise sofort, die Schuhe standen noch 2 Tage später dort).
Nun
geben wir den Startschuß und alle sausen los um die Sachen vom Osterhasen zu suchen. Groß ist die Freude als die
ersten Schuletuis gefunden werden. (haben 20 Stück von Conny gesponsert
bekommen)
Ostermontag kommt Harun und wir fahren alle zum Baden an den Beach.
Viele behaupten es gibt den weißen
Strand nur an der Südküste. Das Wasser ist fast schon heiß, erfrischend ist es
jedenfalls nicht. Wir genießen jedenfalls den ersten Badetag im Urlaub. Obwohl wir am
Strand vom Baobab Hotel sind, keine Beachboys, kaum andere Menschen.
|
Ich
entdecke einen einsamen Stand mit schönen Batiktüchern, also hin und 20 Stück für den nächsten Bazar kaufen. Kein
Problem, die Verhandlungen dauern 5 Minuten und schon hab ich alle für einen guten Preis. Der Verkäufer hat aber
keine Zeit für mich, die 2 Kenyanerinnen im Wasser sind ihm wichtiger und schon
läuft er wieder weg! Na toll, die Holzfiguren hätte ich auch gerne noch gekauft,
dann eben nicht!
|

|
Bekommen noch Besuch von einer Italienerin die morgen nach
Hause fliegen will. Sie hatte den Geburtstag von ihrer behinderten Tochter bei
uns im Heim gefeiert und fühlt sich mit dem Heim und den Kindern stark
verbunden.
Da sie nun 5 Monate (20 Wochen) nicht in Kenya ist, schenkt sie uns
einen Block mit 20 Gutscheinen, 20 Wochen kann nun Irene Fleisch vom Schlachter
für die Kinder abholen! Super Idee!!!Heute nehmen wir ein kleines Dankevideo für SV Lauingen auf. Sie hatten für
unsere Kinder ein Fußballtunier veranstaltet und einiges an Geld eingenommen.
|

|
Die
Kinder machen das ganz toll und wir hoffen das sich die kleinen Fußballer
darüber freuen werden. Ich habe heute die Idee, dass wir den großen Kindern
allen 2 kleinere zum aufpassen zuweisen. Sie sollen drauf achten, dass die
Kinder Ordentlich sind, die Schränke aufgeräumt, die schmutzige Kleidung gewaschen wird, dass
sie vernünftig duschen, sich eincremen und abends ihre Schlafanzüge anziehen.
|
Erst sind unsere „großen“ nicht gerade begeistert, aber dann legen sie los. Kein
Kind ist draußen, alle wirbeln im Haus rum und machen Ordnung bei den kleinen
Zöglingen. Thomasina hat Jimmi und Zaituni hat Mary!
|
Schon haben sich die beiden
in der Wolle. Ich
höre nur immer: das war dein Jimmi, nein, das war Deine Mary! Am nächsten Morgen
traue ich meinen Augen kaum, die Schränke und Koffer sind aufgeräumt wie noch
nie und die Wäscheleine bricht fast unter dem Gewicht von gewaschener Wäsche
zusammen.
|

|
|

|
Alles ist wirklich super sauber und aufgeräumt. Abends ist nun das
gleiche Spiel, die Kleinen werden geseift und gecremt wie nie zuvor. Klein Jimmi
genießt es so richtig, er hatte bestimmt noch nie jemand der sich so um ihn gekümmert hat. Mittlerweile
ruft er sogar Thomasina wenn er aufs Klo gehen will.
|
Celina hat heute Pendo
abgeduscht und den ganzen Körper mit einer Bürste abgeschrubbt, oh, die nehmen
es nun aber ganz genau!! Mal sehen wie lange es anhält, eben sind ja Ferien,
später wird ihnen die Zeit dafür einfach fehlen. Der letzte Tag ist nun schon
angebrochen. Heute kommen uns Sawasawa, mit Thommi und Mutter besuchen. Endlich
lernen wir sie mal persönlich kennen. Da wir uns viel zu erzählen haben vergeht
die Zeit wie im Fluge. Corina schaut sich noch die Chambai an und schon düsen
sie wieder zum Bamburi Beach zurück.
|
Bei uns ist nun Volleyball angesagt,
selbst Martin spielt mit und alle haben viel Spaß dabei. Vorgestern war ein
kleines Huhn krank, Medizin half nicht mehr und morgens war es tot. Heute morgen sind 4 Hühner krank, was
tun? Wir beschließen mit Olli sie alle zu töten, hat keinen Sinn, wir wissen
nicht was sie haben und die Vogelgrippe ist einfach zu gefährlich. Also alle
Hühner von dieser Altersgruppe mit Handschuhen einfangen (9 Stck)
|

|
Olli
übernimmt die Aufgabe, anschließend werden sie gleich verbrannt. Mist aber auch,
hoffe nur das nicht noch andere Hühner krank werden, denn dann werden wir alle
töten müssen, wir wollen nichts riskieren. Und schon ist wieder ein Tag zu
Ende, morgen früh heißt es um 3.15 Uhr aufstehen. Sind gleich früh im Haus,
nehmen unsere Koffer und schleichen uns dann weg. Die Kinder wollten zwar
geweckt werden, aber sie schlafen so schön tief und fest, dass wir es nicht
übers Herz bringen. Es ist auch besser so, der Abschied ist immer so schwer und
so umgehen wir viele Tränen. Wir kommen ja bald wieder, kwa heri bis zum
nächsten Mal!!
|